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So sehen Sieger aus! – Preisträger 2013

cellu l'art 2013 Preisverleihung Jugendjurypreis
Es ist entschieden: Die Preisträger des 14. cellu l’art stehen fest. Hier die Preise, die gestern abend vergeben wurden:

Bester Kurzspielfilm: “Saloperie de pruneaux
Bester Kurzfilm Experimental, Animation, Dokumentation: “The Pub
Preis der Jugendjury: “School Shooting – The Musical”
Toleranzpreis: “Terminal”
Publikumspreis: “Stufe Drei

Wer die Preisträger verpasst hat oder noch einmal sehen möchte, hat heute ab 18 Uhr im Großen Saal der Villa am Paradies dazu noch einmal Gelegenheit. Und weil’s so schön war, hier die Grußbotschaft des Regisseurs Rinaldo Marasco vom Gewinner “Saloperie du Pruneaux”. Und ja: Jena finden wir auch toll!

 

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And the Cell goes to…

cellu l'art 2013 Preisverleihung Jugendjurypreis
Heute ist es endlich soweit: Es gibt Preise! Die Fach-Jury hat sich geeinigt und vergibt ab 21 Uhr im Großen Saal der Villa am Paradies bei der Feierlichen Preisverleihung die Zell-Trophäen aus Plexiglas für den Besten Kurzspielfilm und den Besten Kurzfilm aus den Bereichen Animation, Dokumentation und Experimental. Auch der Preis der Jugendjury und der Toleranzpreis werden dann vergeben und es gibt noch einmal alle Preisträgerfilme zu sehen.

Erik Hölperl Über den Dächern der Stadt cellu l'art Fotowettbewerb 2013
Ab 20.30 Uhr werden bereits die Gewinner des Fotowettbewerbs, der dieses Jahr unter dem Motto “Lebens(t)räume” stand, bekannt gegeben. Das Siegerfoto kommt von Erik Hölperl aus Halle (Saale) mit “Über den Dächern dieser Stadt” (oben), welches wir für euch vor Ort als Postkarte zum Mitnehmen bereithalten. Die Plätze 2 und 3 belegen Kati Schiemann aus Weißwasser mit ihrer Serie “Alles voller Leere” bzw.  Robert-Marc Lehmann mit “Blauhai (Prionace glauca) Splitshot”. Die 10 besten Einreichungen sind in einer Ausstellung der Villa zu finden.
Also schaut noch einmal zum Höhepunkt des Festivals vorbei – denn es lohnt sich! Ab 23 Uhr heizt euch nämlich auch “BandsPrivat” im Kleinen Saal ein.

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Interview mit Gerd Reda: “Die Pornofantasie kippt ins Gegenteil”

Gerd Reda Herrmann cellu l'art 2013

Im Wettbewerbsblock III unter dem Motto “… Und nun zu etwas Terror” (läuft heute noch einmal 20 Uhr) sorgte der Film “Herrmann” um die Rache zweier Frauen an einem mutmaßlichen Vergewaltiger für Furore. Ein Grund, einmal mit Regisseur Gerd Reda darüber zu sprechen.

Gerd, wie kam es zur Idee für den Film?

Ich war früher Filmvorführer in einem Arthouse-Kino und habe dort eine Filmreihe mit japanischen Exploitation-Filmen gezeigt. Bei der Recherche zu einem Double Feature mit Pink-Filmen fielen mir sehr viele in die Hände, in denen Frauen gequält wurden, aber nur zwei, in denen das für Männer der Fall war. Da kam ich auf die Idee, einen Film zu machen, wo Frauen nicht nur Opfer sind, sondern das Verhältnis ambivalenter ist.

Welche Reaktionen wolltest du mit “Herrmann” hervorrufen?

Ich will beide Geschlechter zum Nachdenken anregen mit einem mulmigen Gefühl, welches sich beim Schauen des Films einstellt. Jeder sollte sich fragen, was tief in ihm oder ihr vergraben liegt. Bei Frauen soll sich die Unsicherheit manifestieren, was passiert, wenn Männer etwas „zurückbekommen“  und Männer sollten auch ihr eigenes Handeln reflektieren.

Protagonist Herrmann lebt in einer realistischen Welt, die Frauen in den Latexanzügen rächen sich an ihm in einer künstlichen, sterilen. Hast du dies stilistisch bewusst eingesetzt?

Ja, denn ich wollte mit den Klischees brechen. Bei Vergewaltigung denkt jeder an einen dunklen Keller. Ein weißer Raum oder die Farbe Weiß wird eher assoziiert mit der Welt der Engel und der Unschuld, dies wird auf den Kopf gestellt. Auch mit Pornoklischees wird gespielt: Latex hat immer etwas Sexuelles, doch diese Pornofantasie, die in „Herrmann“ aufgegriffen wird, kippt ins Gegenteil.

Wie gefällt es dir als Gast auf dem cellu l’art?

Ich finde das wahnsinnige Engagement beeindruckend und was hier auf die Beine gestellt wurde. Leider zeigt die Presse nicht so viel Resonanz, das ist sehr schade. Jena ist auch eine schöne Stadt – und das ist nicht geschleimt, das meine ich wirklich.

Gerd, vielen Dank für das Gespräch!

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Wie im Kino! – Heute 20 Uhr “Tierisch bekloppt”

Oh Sheep Wettbewerb cellu lart 2013

Heute starten wir 18 Uhr in den Festival-Tag. Dann wird der Wettbewerbs-Block IV unter dem Motto “Begegnung – Uhrwerk Mandarine” in der Villa am Paradies gezeigt. Doch noch skurrilere Kurzfilme haben wir für euch für 20 Uhr aufgehoben, wenn der Wettbewerbs-Block Nr. V über die Leinwand in der Villa am Paradies flimmert. Dann heißt es nämlich “Tierisch bekloppt” unter anderem mit der Animation ”Oh Sheep” von Gottfried Mentor, in welchem Schafe ihren Hirten beweisen, dass sie doch viel cleverer sind.

Villa am Paradies Foyer cellu lart 2013

Doch nicht nur das. Wie es sich für ein Kino gehört, haben wir auch einen Infodesk zu bieten, von wo aus wir euch (und durch soziale Netzwerke die ganze Welt) mit aktuellen Informationen zum Programm versorgen. Zum Beispiel, dass unser Wettbewerbsblock II gestern um 20 Uhr ausverkauft war oder dass sich die Fachschafts-Party “Wie im Film” aufgrund von ein paar technischen Problemen um ein paar Minuten verschoben hat. Den rund 250 Gästen war das allerdings egal. Im Gegensatz dazu kam unsere Popcornmaschine allerdings sehr gut an.

Wie es bei uns zugeht, wenn es mal etwas ruhiger ist, seht ihr oben.  Und hier nach dem ganzen Vorgeplänkel nun der Trailer für den Wettbewerbs-Block V “Tierisch bekloppt”. Wie im Kino eben.

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Blick ins Land zwischen den Welten

Ali Ata Bak Orhan Ince

Inzwischen ist der Länderschwerpunkt zu einer festen Institutution des cellu l’art Kurzfilmfestivals geworden. Nachdem es uns in den vergangenen Jahren nach Schweden und Südkorea verschlagen hat, schauen wir dieses Mal etwas genauer in die Türkei. Wir tauchen ein in eine Kultur, die westlichen Lebensstil mit orientalischem verbindet, fühlen Liebe und menschliche Wärme, aber auch soziale Kälte und Schmerz. In den drei Filmblöcken präsentieren wir euch insgesamt 18 Kurzfilme aus der Türkei, manchmal widersprüchlich, aber gerade deshalb sehr abwechslungsreich.

Den Auftakt gibt es heute ab 21 Uhr in der Villa am Paradies mit türkischen Filmen unter dem Motto “Mit und ohne Worte“. Darin wird auch “Ali Ata Bak” von Orhan Ince zu sehen sein um eine tragikomische Situation mit einem Schüler (siehe Foto). Hier der Trailer zu unserem Länderschwerpunkt Türkei:

 

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Startschuss fürs 14. Jenaer Kurzfilmfest!

cellu l art Open Air Faulloch Johannistor

Heute abend ist es wieder soweit: Wir eröffnen um 19.30 Uhr das 14. cellu l’art Kurzfilmfestival traditionell mit unserem Open Air am Faulloch (Johannistor, Foto von 2012). Vor Ort erwartet euch neben allerlei kuriosen und witzigen Filmen aus den Wettbewerbs-Beiträgen der vergangenen Jahre Musik von der Rock-Band “Die Rinder vom Süderhof“, die euch ordentlich aufs Festival einstimmen werden. Also schaut vorbei und seid kostenfrei mit dabei!

Ab Mittwoch startet dann der Internationale Wettbewerb mit Beiträgen aus aller Welt. Den ersten Kurzfilmblock gibt’s am Mittwoch um 18 Uhr und nochmals am Donnerstag um 22 Uhr im Großen Saal der Villa am Paradies, unserem diesjährigen Spiel- und Partyort zu sehen. Was euch dort unter dem Motto “Leben, Sterben und der ganze Rest” erwartet, seht ihr im Trailer:

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Kleine Filme und großes Kino im Schillerhof

Müll im Garten Eden Pandora Film Fatih Akin

Auch dieses Jahr arbeiten wir wieder mit dem Schillerhof zusammen. Am Montag wird “Müll im Garten Eden” zu sehen sein. Die engagierte Dokumentation vom Filmemacher Fatih Akin (“Gegen die Wand”; Foto Mitte) wird ab 19 Uhr auf unseren diesjährigen Länderschwerpunkt, das Filmland Türkei, vorbereiten.
Zudem präsentiert das cellu l’art seit Dienstag den Besuchern des Schillerhofs vor jedem Langfilm einen kleinen Beitrag. Diese haben wir euch als Appetitmacher aus den Wettbewerbsbeiträgen der vergangenen Jahre zusammengestellt. Unter anderem wird euch dort als Vorfilm “En la Opera” begegnen von Filmemacher Juan Pablo Zaramella. Hier könnt ihr euch den 1-Minüter schon mal anschauen:

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Es geht los! – Heute und in einer Woche

Cold Star Kai Stänicke

Kommende Woche Dienstag eröffnen wir ab 20 Uhr das 14. Kurzfilmfestival cellu l’art mit einem Open Air am Faulloch. Doch bis dahin müssen noch die letzten Vorbereitungen getroffen werden. Was passt dazu also besser als ein Kurzfilmabend unter dem Motto “Warm Up”, zu dem wir euch heute ab 21 Uhr (Einlass: 20.30 Uhr) abermals in die große Tonne des Rosenkellers einladen.

Was zeigen wir euch? Das soll zwar im Detail unser Geheimnis sein, doch werden wir an Leibesertüchtigungen nicht ganz vorbeikommen. Einer der Beiträge wird “Cold Star” von Kai Stänicke sein, der Kurzfilm und Musikclip in einer farbenfrohen und schrillen Mixtur miteinander verknüpft. Wir wünschen euch viel Spaß!

 

 

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Echt (nicht) witzig – Kurzfilmabend “Totgelacht”

cellulart Die besten Beerdigungen
Der Winter will einfach nicht verschwinden derzeit. Das macht schon depressiv irgendwie. Und dann macht man makabre oder morbide Späße über das Leben und dessen Ende. Oder Kinder erfinden damit eine Geschäftsidee wie in “Die besten Beerdigungen der Welt” von Ute Wegmann (Bild oben).

Was “Totgelacht” in Kurzfilmen bedeuten kann, erfahrt ihr morgen ab 21 Uhr (Einlass: 20.30 Uhr) abermals in den düsteren Tiefen der großen Tonne des Rosenkellers. Na wenn das mal nicht das Gruseln lehrt bei diesem Motto, dann weiß ich’s nicht. Oder das Lachen. Oder beides – und das für 4 bzw. 3 Euro (mit Thoska). Soe wie u.a. in “Der kleine Käfer” von Karolis Spinkis um eine Mensch-Tier-Beziehung. Seht selbst:

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Kurzfilm der Woche: Don’t Argue with Idiots – tja: totgelacht

Dont Argue with Idiots Cartoon

Einmal mehr möchte ich euch einen witzigen Kurzfilm nicht vorenthalten. Darin seht ihr, was passiert, wenn man seine eigene Meinung entgegen alle Vorbehalte durchsetzen möchte. Denn: “Don’t Argue with Idiots”.
Ob wir euch dieses Kleinod auch am kommenden Dienstag auf unserem cellu l’art-Kurzfilmabend unter dem Motto “Totgelacht” präsentieren, bleibt unser Geheimnis. Aber vom Humor her wird es wohl ab 20 Uhr im Rosenkeller in eine ähnliche Richtung gehen.