Kurzfilm: Adventures in Barbieland

Skurill, skurill möchte man meinen. Das norwegische Electro-Duo Röyskopp hat im Zuge der Veröffentlichung des neuen Studio-Machwerks »Senior« (das Mitte September erscheinen wird), einen Kurzfilm veröffentlicht. Unter dem Titel Adventures in Barbieland wird es ziemlich abgefahren. Keine Ahnung, was uns das, was wir da sehen sagen soll, aber als Promotion-Coup klappt es offenbar. Der Film macht in der Blogosphäre die Runde. Deshalb – und weil ich Röyskopp mag – auch hier:

4. Thüringer Bloglesung

Das Spiel beginnt von vorn. Die Planungen für die nächste Thüringer Bloglesung – die bereits vierte ihrer Art – haben begonnen. Mehr auf dem Orga-Blog #4tbl

Drei glückliche Sachpreisgewinner …

… wurden heute Nachmittag im MediMax in der Schillerpassage in Jena gekürt.  Jeder Zuschauer des 11. Kurzfilmfestivals, der seinen Stimmzettel zum besten Film abgab, hatte gleichzeitig die Möglichkeit, an der Verlosung zum Publikumspreis teilzunehmen. Am Abend unserer feierlichen Preisverleihung wurden die drei Gewinner von unserer Glücksfee gezogen.

Ralf Starke, der Filialgeschäftsführer von MediMax, überreichte folgende Preise:

1. Platz: einen 32 Zoll LCD-Fernseher von Panasonic erhielt Anne Haustein

2. Platz: ein Blue-Ray Home Entertainment System von LG erhielt Isabell Möckel

3. Platz: ein Blue-Ray Disc Player von Philips erhielt Stefan Stäblein

HINWEIS

Wie bereits von Ellen berichtet worden ist, ist das Blog bildflimmern.de aufgrund eines Serverwechsels umgezogen. Im Zuge dieser Umstellung machte das bisheriger Erscheinungsbild des Blogs einige Probleme, so dass auf ein weniger ressourcenhungriges Template umgestellt wurde. Alle Einträge und Funktionen bleiben erhalten.

Probleme mit dem Server

Wie ihr wahrscheinlich bemerkt habt, wurden an unserem Server Umbauarbeiten genau am Festivalwochenende durchgeführt. Dadurch konnten wir euch leider nicht direkt vor Ort über alle Neuigkeiten informieren, wie es eigentlich geplant war. Zur kleinen Wiedergutmachung werde ich jetzt die Highlights des 11. Kurzfilmfestivals Jena zusammenfassen. Viel Spaß beim Lesen und ein dickes Dankeschön an alle, die dieses wunderbare Festival ermöglicht haben!

Nasty Old People

Kennt jemand den Begriff CC-Filme? Oder besser… kennt jemand den Begriff CC?. CC ist das große Monstrum, das seit einigen Jahren im Internet wütet. CC steht für Creative Commons. Darunter wird allgemein das Unterlaufen der bisherigen und konservativen Lizenzverträge verstanden, die für die meisten kreativen Produkte, sei es in Text, Bild, Audio oder Video, gelten. Die Autoren und Produzenten von Kulturgütern mit CC stellen somit das eigene Werk mehr oder minder zur freien Verwendung bereit. Natürlich gibt es da Abstufungen. Mithilfe der Faktoren Namensnennung, Art und Weise der Weitergabe (gleiche Bedingungen oder nicht, Bearbeitung erlaubt oder nicht sowie die Unterteilung, ob das Werk kommerziell oder nicht kommerziell genutzt werden soll, sind dem Kreativen Möglichkeiten in die Hand gegeben, ihr Werk verbreiten und zu bestimmen, was damit geschehen soll bzw. inwieweit es erlaubt ist, diese zu nutzen. Mehr dazu auf dem deutschen CC-Portal.

Creative Commons

Creative Commons

Was sich da für Fotos, Texte und in zunehmenden Maße auch für Musik entwickelt hat, gilt natürlich uneingeschränkt auch für Filme und Videomaterial. Nur scheint das Audiovisuelle doch etwas hinterherzuhinken, so dass aktuelle Filme, die unter CC veröffentlicht werden, doch einen gewissen Seltensheitwert unterliegen. Mit dem schwedischen Independentfilm Nasty Old People haben wir aber mal einen Vertreter der Art finden können.

Nasty Old People handelt von Mette, die Mitglied in einer Neonazi-Gang ist und als Altenpflegerin arbeitet. Ihre Pflegepatienten – vier sehr seltsame Charaktere – warten zwischen Demenz und Wahnsinn nur noch auf den Tod. Zu Anfang des Filmes lässt Mette diesen sozialen Aspekt ihres Lebens nicht sonderlich auf sie einwirken. Ihr Umgang mit diesen zeugt von wenig Mitgefühl. Als sie in einer wirren (wirklich wirr!) Nacht ihres “Doppellebens” einen älteren Mann bewusstlos schlägt, realisiert sie, dass auch ihre Patienten Respekt und Liebe ersehen. Ihr Umgang mit diesen und ihre Einstellung ändern sich.

nasty

Der schwedische Film (ja, es gibt deutsche Untertitel) ist mehr als nur ein Mileustudie, sondern exempliert ein wichtiges Problem in unseren modernen Gesellschaften. Der Umgang mit alten Menschen bei gleichzeitigem Respektsverlust durch die Jugend. Die drei Filmemacher, Mattias Hildingh, Jon Persson, Martin Lang haben trotz des extrem geringen Budgets einer non-profit-Produktion eine spannende Ästhetik und schöne Bilder produziert. Ach so… es ist ein Langfilm.

Trailer:

Der Film kann kostenlos heruntergeladen werden:

Mehr Informationen auf dem Produktionsblog.

KinoDynamique in Jena

Zusammen mit dem Jenaer Verein Film e.V. präsentiert das KinoDynamique in Jena Globale Einblicke. Vom 29.09 – 02.10.2009 ist es soweit. Kurzproduktionen quasi live; in 60 Stunden wird gedreht und geschnitten, produziert und projiziert. Alles auf einmal. Mehr Informationen auf dem Blog des Jenaer Organisationsteams von KinoDynamique.

Hier ist noch der Trailer:

Der Intervideo Nachwuchspreis

Die Intervideo Filmproduktion, die sich vor allem im Berich der Image- und Werbefilme tummelt, hat unter dem Titel „Morgen sehen wir weiter – Realitäten, Visionen, Utopien“ einen Nachwuchspreis gestiftet, der sich an Studenten, Auszubildende und Absolventen aus Bereichen wie z. B.: TV-, Film- und Medienproduktion, Mediendesign und -gestaltung, Animation und Multimedia sowie Medientechnik. Es ist wichtig nicht mehr als zwei Jahr Berufserfahrung mitzubringen, damit auch nur der filmische Nachwuchs zum Zuge kommt.

Was soll gemacht werden? In drei Katgorien „Dokumentarstil“, „Fiction/Kurzfilm“ und „Freie Arbeiten/Animationen“ werden Preise vergeben, wenn sich die Werke kritisch mit den Entwicklung der Gesellschaft bzw. der Erde im Allgemeinen auseinandersetzen. Ein sehr weit gefasstes, aber auch spannendes Thema, das genügend Freiraum lässt, kreativ tätig zu werden. Begutachtet werden die Werke von einer 5köpfigen Jury (derzeit stehen bereits Prof. Dr. Harald Schleicher aus Mainz sowie Prof. Manfred Waffender aus Düsseldorf fest). Eine Preisverleihung – es winken Preisgelder in der Höhe von 1500 € – wird im Rahmen des Exground Filmfestivals vom 13.-22. November 2009 in Wiesbaden stattfinden. Die Filme dürfen eine Länge von 10 Minuten nicht überschreiten (es ist aber möglich bei längern Filmen auch ausdrucksstarke Ausschnitte zu zeigen).

Die Deadline ist der 31. August 2009. Mehr Informtionen sowie die kompletten Ausschreibungsbedingungen und Anmeldeformulare bietet die Internetseite des Intervideo Nachwuchspreises.

(via Pressemitteilung)

– Netzliteratur: Leben in Hypertext

Bildflimmern.de stammt ja aus Jena. Und ist ein Blog. So ist eine Pflicht auf eine interessante Veranstaltung hinzuweisen. Am 06.06.2009 findet im Jenaer Café Markt 11 die dritter Thüringer Bloglesung statt. Um in dieser Auflage mal nicht den Begriff Blog oder Thüringen in den Vordergrund zu rücken, sonder auf das zu verweisen, um was es eigentlich geht, steht die 3. Lesung unter der Idee: <privates/> – Netzliteratur: Leben in Hypertext. Zwar wird es keine thematische Fokussierung auf eine bestimmtes Thema geben, aber verschiedene Thüringer Blogger und somit auch Autoren werden kleine spannende Geschichten aus dem Leben derselben vorgelesen. An weiteren Programmpunkten wird noch gearbeitet. Für mehr Informationen sollte man die Thüringerblogzentrale aufsuchen… dort entspinnt sich die Diskussion zu den Inhalten.

Der Eintritt ist natürlich frei und jeder der will, kann auch kommen und teilhaben am Leben in Hypertext. Hier die wesentlichen Informationen. Auch Bildflimmern.de wird einen kleinen Beitrag leisten, indem der Autor dieses Textes hier versuchen wird durch den Abend zu führen und ein klein wenig über die Mechanismen von Netzliteratur zu sprechen. Wir werden sehen.

Blogs, die lesen wollen, sind (sozusagen als Programm):

1. Textspeier/Kolumnistenschwein
2. Pulsiv
3. Smikey
4. Bastih
5. Rob
6. Sapere Aude
7. Cuentacuentos
8. urbandesire

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Big Brother State by David Scharf (Update)

Schon mal gefragt, ob jemand mitliest, wenn du gerade einen Kommentar unter den neusten Kurzfilm auf bildflimmern.de geschrieben hast oder ob jemand mitloggt, welche Videos du dir bei youtube, vimeo etc. ansiehst? Ganz ehrlich bist du dir wirklich sicher, dass dies niemand macht oder in Zukunft machen wird?

Letzteres kann seit einigen Wochen nicht mehr ausgeschlossen werden. Denn die Bundesregierung plant unter dem Vorwand der Bekämpfung der Kinderpornographie, Internetseiten vom BKA indizieren und gegebenenfalls von den Providern sperren zu lassen. Diese Ermächtigung einer einzelnen Institution ist zwangsläufig unkontrollierbar und ebenso undurchsichtig. Desweiteren ist dies zur Bekämpfung der Kinderpornographie im Internet auch kein probates Mittel. Die reine Logik verrät, dass eine einfache Sperrung und Unzugänglichkeit für den gemeinen Internetsurfer mitnichten verhindert, dass Kindern und Jugendlichen solch’ ein unermessliches Leid angetan wird. Wer sich weitergehend zu diesem Themen: Kinderpornographie im Internet, den geplanten Gesetzentwurf sowie den Konsequenzen einer solches Eingriffes in die persönliche Freiheit jedes einzelnen informieren möchte, sei an netzpolitik.org und den CCC verwiesen.

Um den Unwillen über dieses geplante Gesetzesvorhaben zurück auf den Tisch der Parlamentarier zu bringen, ist im Onlineportal des Bundestages eine epetition gestartet worden, die in den ersten 36 Stunden von über 20000 Menschen unterzeichnet wurde. Bis zum 16.06.2009 müssen 50.000 Mitzeichner zusammengekommen sein, damit die Petentin Franziska Heine mit ihrem Antrag in einer öffentlichen Sitzung des Petitionsausschusses gehört werden kann. Es ist nur ein Anfang, aber immerhin ein beginnender Widerstand für das Recht und die Freiheit auf deren Basis Blogs und Internetseiten wie bildflimmern.de aufbauen.

Freie Meinungsäußerung und absolute Informationsfreiheit sind für eine demokratische Gesellschaft unabdingbar wie auch der heutige Kurzfilm von David Scharf von der Fachhochschule Augsburg vermitteln will. In Form eines Lehrfilms berichtet der Filmemacher in einer quirrligen Animation über die möglichen und schon gegenwärtig eingesetzten Technik zur Überwachung von Kommunikationswegen, Flughäfen und Personen im Allgemeinen. Dabei verweist er darauf, dass Gesetze, die im Zuge der Terrorbekämpfung nach dem 11. September 2001 erlassen wurden, offensichtlich auf etwas bestimmtes abzielen: die Staaten wollen immer mehr Kontrolle über die Bürger bekommen. David Scharf studiert an der FH Augsburg mit den Schwerpunkten Medien und Animation. Der Film gewann EmergeAndSee-Festival in Berlin den ersten Preis. Film ab:

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