Der letzte Tag – Das cellu l’art hinterlässt Spuren
Trotz tiefer Augenringe, fiesen Bonnie-Tyler-Stimmen und muskelkatergeplagten Beinen standen am Sonntag alle um 10.30 Uhr wieder auf der Matte. Das muss Liebe sein! Zusammen mit den Filmemachern wurde in der Sonne mit einem entspannten Brunch der letzte Festivaltag begonnen. Um 15 Uhr wurden unsere B-Sides gezeigt. Das sind Kurzfilme, die es nicht in den Wettbewerb geschafft haben, aber trotz zu später Einsendung, überziehender Filmlänge o.ä. es auf jeden Fall wert sind, gezeigt zu werden.

Zum Abschluss des 11. Jenaer Kurzfilmfestivals wurden die diesjährigen Gewinner noch einmal präsentiert. Am Sonntag um 20 Uhr wurde wieder das Licht im Capitol ausgemacht und vom alten Ruhm blieb kaum etwas über. Mit einem mulmigen Gefühl verließen die Vereinsmitglieder das Kino, das natürlich viel zum Erfolg des 11. cellu l’arts beigetragen hat: Mehr als 1500 Besucher wurden an den vier Tagen im Capitol Kino empfangen, zusammen mit den Partys waren es sogar 2000 – der bisherige Filmfestrekord wurde somit gebrochen. Die Veranstaltungen am Abend waren teilweise so gut besucht, dass viele Kurzfilminteressenten auf die nächste Veranstaltung vertröstet werden mussten. Das Capitol glänzte in altem Licht, wenn auch nur kurz …



Der darauf folgende dritte Wettbewerbsblock war wieder komplett ausverkauft. Die Filmemacher von „Hinter dem Vorhang“ und „Nur eine Nacht“ von der Kunsthochschule Kassel erzählten uns von ihrem Low Budget Projekt, in dessen Rahmen sie zusammen mit Kommilitonen sieben Filme in ein und derselben Wohnung produzierten, die mit verschiedenen Einzelschicksalen in jeder Geschichte eine neue Facette erhält. Die genannten beiden Filme schafften es in unseren Wettbewerb und hatten beste Chancen, einen Preis abzusahnen…
















