Der letzte Tag – Das cellu l’art hinterlässt Spuren

Trotz tiefer Augenringe, fiesen Bonnie-Tyler-Stimmen und muskelkatergeplagten Beinen standen am Sonntag alle um 10.30 Uhr wieder auf der Matte. Das muss Liebe sein! Zusammen mit den Filmemachern wurde in der Sonne mit einem entspannten Brunch der letzte Festivaltag begonnen. Um 15 Uhr wurden unsere B-Sides gezeigt. Das sind Kurzfilme, die es nicht in den Wettbewerb geschafft haben, aber trotz zu später Einsendung, überziehender Filmlänge o.ä. es auf jeden Fall wert sind, gezeigt zu werden.

Raucherpause

Zum Abschluss des 11. Jenaer Kurzfilmfestivals wurden die diesjährigen Gewinner noch einmal präsentiert. Am Sonntag um 20 Uhr wurde wieder das Licht im Capitol ausgemacht und vom alten Ruhm blieb kaum etwas über. Mit einem mulmigen Gefühl verließen die Vereinsmitglieder das Kino, das natürlich viel zum Erfolg des 11. cellu l’arts beigetragen hat: Mehr als 1500 Besucher wurden an den vier Tagen im Capitol Kino empfangen, zusammen mit den Partys waren es sogar 2000 – der bisherige Filmfestrekord wurde somit gebrochen. Die Veranstaltungen am Abend waren teilweise so gut besucht, dass viele Kurzfilminteressenten auf die nächste Veranstaltung vertröstet werden mussten. Das Capitol glänzte in altem Licht, wenn auch nur kurz …

Das CapitolDas Capitol2

Tag 4 – Der Countdown läuft

Im letzten Länderschwerpunktsblock am Samstag stand die Kuratorin und Dozentin Ulrike Mothes von der Srishti School of Art, Design & Technology in Bangalore Rede und Antwort. Das Publikum erhielt die Möglichkeit, Fragen zu stellen und so mehr über den indischen Film zu erfahren. In der anschließenden feierlichen Preisverleihung wurde dann endlich das große Geheimnis gelüftet. Die Sieger wurden gekürt. Die neuen Preiskategorien kamen beim Publikum und bei befreundeten Festivals, wie dem im Januar statt findenden Kurzfilmfest Bamberg, gut an.

And the winner is…

Bester Film: „Stiller See“ von Lena Liberta

Synopse: Seit dem Tod seiner Frau muss sich Peter allein um seinen autistischen Sohn Tobi kümmern, der ihm bislang völlig fremd war. Als er eine neue Frau mit nach Hause bringt, glaubt Tobi, in ihr die Mutter wiederzuerkennen.

Juryurteil: „Der Film schafft es, den Zuschauer bei nur 7 Minuten Länge, emotional zu packen und die Wandlung des Protagonisten authentisch darzustellen. Die gelingt ihm in einem perfekten
Zusammenspiel aller beteiligten Künstler, Regie, Kamera, Schnitt und Darsteller.“

Unser Urteil: Im Rahmen des letzten Filmfestes gewann die Regisseurin Lena Liberta den Publikumspreis für „Hundesöhne“. Wir freuen uns sehr, die Thüringerin in diesem Jahr erneut für ihr filmisches Schaffen auszeichnen zu dürfen.

Lena Liberta erhält ihre Auszeichnung für den "Besten Film"

Weitere Auszeichnungen:

Bestes Drehbuch: Finn-Ole Heinrich und Jan Oberländer für „Fliegen“

Beste Regie: Matthias Krumrey in „Nur eine Nacht“

Bester Schauspieler: Jakob Matschenz für seine Hauptrolle in „Fliegen“

Beste Schauspielerin: Charlotte Albrecht für ihre Hauptrolle in „Hinter dem Vorhang“

Beste Kamera: Yoshi Heimrath in „When the Hurlyburly’s done“

Publikumspreis: „Leerfahrt“ von Matis Burkhardt

Als Dankeschön an alle Jury-Mitglieder, Filmemacher, Sponsoren, Unterstützer und cellu l’art-Fans veranstaltete der Verein eine riesige Party mit drei DJ’s. Bis Sonntagmorgen um 6 Uhr wurde gequatscht, getanzt, getrunken und einfach ausgelassen gefeiert. War das eine Party!

Tag 3 – Indien überzeugt

Der dritte Tag unseres Festivals bot mit dem zweiten Länderschwerpunktsblock ein Filmerlebnis, das die vorherrschenden Stereotype des indischen Bollywood-Kinos widerlegte und auch von den Zuschauern sehr positive Resonanz erhielt. Diese Kurzfilme wurden in Kooperation mit dem Asian Hot Shots Festival in Berlin präsentiert.

Fragerunde zu "Nur eine Nacht" und "Hinter dem Vorhang"Der darauf folgende dritte Wettbewerbsblock war wieder komplett ausverkauft. Die Filmemacher von „Hinter dem Vorhang“ und „Nur eine Nacht“ von der Kunsthochschule Kassel erzählten uns von ihrem Low Budget Projekt, in dessen Rahmen sie zusammen mit Kommilitonen sieben Filme in ein und derselben Wohnung produzierten, die mit verschiedenen Einzelschicksalen in jeder Geschichte eine neue Facette erhält. Die genannten beiden Filme schafften es in unseren Wettbewerb und hatten beste Chancen, einen Preis abzusahnen…

Zum Abschluss des dritten Festivaltages tat eine ausgelassene Party mit einem Mix aus Pop/Glam Rock/Idol-Pop von der Band „The!“ bis in die Morgenstunden ihr Bestes.

Tag 2 – Wir öffnen die Türen des Capitols

Wie kleine Ameisen wuselten die Vereinsmitglieder im Capitol Kino Jena herum, um die ersten Besucher am Donnerstag endlich empfangen zu können. Der Staubsauger wurde gerade noch rechtzeitig in den Abstellraum geschoben, bevor die Massen antrafen – und das ist nicht übertrieben. Wir waren überrascht, bereits zum ersten Wettbewerbsblock mit rund 300 Zuschauern fast ausverkauft zu sein.

Das Capitol füllt sich

Der darauf folgende Länderschwerpunktsblock sorgte für reichlich Gesprächsstoff. Die überwiegend experimentellen Filme und die für uns ungewöhnliche Art des Filmemachens, ließen den Zuschauer in die noch fast unbekannte indische Filmlandschaft eintauchen, die es auf jeden Fall wert ist, kennen zu lernen. Allerdings ist das schwierig, wenn keine Untertitel vorhanden sind. Für diese technischen Probleme entschuldigte sich der Verein und ermöglichte den Zuschauern, an den folgenden Tagen einen weiteren Länderschwerpunktsblock zu besuchen und sich von dem indischen Subkontinent überzeugen zu lassen.

Der cellu l‘art-Auftakt – Trotz fiesen Aprilwetters ein voller Erfolg

Petrus kämpfte zu unserem traditionellen Open-Air mit allen Waffen, um unsere Festivaleröffnung zu sabotieren, aber so leicht kann er unsere Festivalliebhaber nicht einschüchtern. Im Gegenteil: Kuschelig-warme Menschenmassen, leckerer Glühwein und einheizende Musik von Standek machten den hartnäckigen Regen und die bibbernde Kälte wett und bereiteten perfekt auf unsere Lieblinge vor. Die beliebtesten Filme des Vereins wurden auf einem Airscreen präsentiert. Diese aufblasbare Leinwand im Faulloch in Jena schuf eine wunderschöne Atmosphäre und bereitete perfekt auf unser Festivalwochenende vor.

Open-Air

Der letzte Tag – Das cellu l’art hinterlässt Spuren

Trotz tiefer Augenringe, fiesen Bonnie-Tyler-Stimmen und muskelkatergeplagten Beinen standen am Sonntag alle um 10.30 Uhr wieder auf der Matte. Das muss Liebe sein! Zusammen mit den Filmemachern wurde in der Sonne mit einem entspannten Brunch der letzte Festivaltag begonnen. Um 15 Uhr wurden unsere B-Sides gezeigt. Das sind Kurzfilme, die es nicht in den Wettbewerb geschafft haben, aber trotz zu später Einsendung, überziehender Filmlänge o.ä. es auf jeden Fall wert sind, gezeigt zu werden.

Raucherpause

Zum Abschluss des 11. Jenaer Kurzfilmfestivals wurden die diesjährigen Gewinner noch einmal präsentiert. Am Sonntag um 20 Uhr wurde wieder das Licht im Capitol ausgemacht und vom alten Ruhm blieb kaum etwas über. Mit einem mulmigen Gefühl verließen die Vereinsmitglieder das Kino, das natürlich viel zum Erfolg des 11. cellu l’arts beigetragen hat: Mehr als 1500 Besucher wurden an den vier Tagen im Capitol Kino empfangen, zusammen mit den Partys waren es sogar 2000 – der bisherige Filmfestrekord wurde somit gebrochen. Die Veranstaltungen am Abend waren teilweise so gut besucht, dass viele Kurzfilminteressenten auf die nächste Veranstaltung vertröstet werden mussten. Das Capitol glänzte in altem Licht, wenn auch nur kurz …

Unsere Gewinner

Das Festival ist zu Ende. Der Saal ist schon geräumt. Die Leinwand und Veranstaltungstechnik ist auf dem Weg zurück zum Verleiher. Aber noch vieles muss erledigt werden. Jedoch ist bereits die Zeit für ein erstes Fazit. Das Jubiläum des Jenaer Kurzfilmfestivals war erfolgreich. Noch nie hatten sich so viele Zuschauer von der Magie des kurzen Augenblicks in den Bann ziehen lassen. Sie waren begeistert vom Open-Air, interessiert an der Black-Box in der Goethe Galerie. Der Wettbewerb im Astoria Kino war an zwei Abenden ausverkauft. Auch trotz des schönen Wetters am Festivalwochenende ließen es sich viele Besucher nicht nehmen unser Festival zu besuchen. Sie konnten ein Programm aus über 60 hochwertigen Kurzfilmen aus aller Welt bestaunen. So sind wir froh die deutschen und internationalen Preisträger zu präsentieren:

1. Platz: “Schautag” von Marvin Kren (Block 5)


Preisgeld: 1500 €

2. Platz: “Jade” von Daniel Elliott (Block 3)


Preisgeld: 750 €

3. Platz: “Freies Land” von Hannes Treiber (Block 2)


Preisgeld: 500 €

Zuschauerpreis: “Hundesöhne” von Lena Liberta (Block 1)


Gewinn: einen LCD-Fernseher von Sony

Zusatzgewinner des Länderschwerpunktes: Diente por oro von Eivind Holmboe (Länderschwerpunktsblock 1)

Wir gratulieren den Preisträgern für ihre ausgezeichneten Filme.

Heute ab 21 Uhr Preisverleihung

Schon haben wir den letzten Tag des Festivals erreicht. Bereits seit einigen Wochen gab es Veranstaltungen rund um den Kurzfilm in ganz Jena. Neben den spanischen Langfilmen, die auch noch nach dem Festival im Schillerhof Kino zu sehen sein werden, dem Black-Box-Kino in der Goethe Galerie, dem großen Open-Air-Kinofest (Goethe Galerie), bei dem mit der Band Indicat und magischen Kurzfilmen die Shoppingmall beschallt und beleuchtet wurde. Nun haben wird die ersten vier Wettbewerbsblöcke gesehen, zweimal war der Saal komplett ausverkauft und das Publikum war rundum zufrieden.

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Heute startet der letzte Tag mit einer kleinen filmischen Retrospektive: “Bestcellers” … die Gewinnerfilme aus den letzten 10 Jahren und danach der letzte Wettbewerbs- und Länderschwerpunktsblock. Beginn ist ab 16:30 Uhr. Einlass ab 16 Uhr.

Ein paar kleine Eindrücke. Der erste Tag des Wettbewerbs

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Heute geht es im Saal des Astorias weiter.

15:00 – 17:00 Uhr Ein Gesicht des “cellu l’arts” Auf einen Kaffee mit Felix Stienz.
17:30 – 19:30 Uhr Internationaler Wettbewerb Block 3
20:00 – 21:30 Uhr Länderschwerpunkt Spanien Block 2
22:00 – 0:00 Uhr Internationaler Wettbewerb Block 4

Weitere Infos im Programmplan oder im Programmheft. Livestream ab 15 Uhr

cellu l’art im Campusradio Jena

logoeuleNur noch 2 Tage bis zum Beginn des 10. Jenaer Kurzfilmfestival “cellu l’art”. Aus diesem Grund war das “cellu l’art” zu Besuch im Sendestudio des Campusradio Jena. Mit dem Moderatorenteam sprach das “cellu l’art” über die Geschichte des Festivals, über das Programm des aktuellen 10. Kurzfilmfestivals sowie über Kurzfilme im Allgemeinen. Wer den Beitrag nachhören möchte, kann dies auf dem Nachrichtenportal Jenapolis tun.

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