This side up

Technologie ist fies. Das ist klar. Wenn man mit all dieser neuen Technologie wie Internet, Musikdownloads, CDs oder gar mp3s nicht aufgewachsen ist, erschließt sich einen nicht alles. Ich könnte jetzt Geschichten erzählen… zum Beispiel wie ein bereits ergrauter Bekannter meinerseits den Ausschub eines CD-Rom-Laufwerks als einen Kaffeebecherhalter identifizierte. Aufgefalllen war dies als er sich in einem Gespräch danach erkündigte, was man machen können, wenn dieser Halter abgebrochen wäre. Jaja. Technologie und der Dickicht davor.

Der kleine, dreiminütige Animationsfilm von Liron Topaz widmet sich zum Teilen diesem Phänomen. Ein durch mangelnde Haardichte als durchaus in die Jahre gekommener Computernutzer identifizierter Protagonist versucht Musik seines Lieblingskünstlers Elvis herunterzuladen. Zwischen ihm und dem Hörgenuss steht nur die Technologie… und der Ladebalken.

Die kleine Animation ist durchaus gut gemacht für ein Erstlingswerke. Liron Topaz hat auf seinem Blog auch hin und wieder einen Einblick in die kreative Arbeit gegeben und veröffentlichte dort Arbeitsskizzen und Ausschnitte. Es ist schön zu sehen wie die Umwelt der Figur und die Figur selbst entwickelt wurde. Nun aber erstmal This Side Up von Liron Topaz… Film ab:
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Der Intervideo Nachwuchspreis

Die Intervideo Filmproduktion, die sich vor allem im Berich der Image- und Werbefilme tummelt, hat unter dem Titel „Morgen sehen wir weiter – Realitäten, Visionen, Utopien“ einen Nachwuchspreis gestiftet, der sich an Studenten, Auszubildende und Absolventen aus Bereichen wie z. B.: TV-, Film- und Medienproduktion, Mediendesign und -gestaltung, Animation und Multimedia sowie Medientechnik. Es ist wichtig nicht mehr als zwei Jahr Berufserfahrung mitzubringen, damit auch nur der filmische Nachwuchs zum Zuge kommt.

Was soll gemacht werden? In drei Katgorien „Dokumentarstil“, „Fiction/Kurzfilm“ und „Freie Arbeiten/Animationen“ werden Preise vergeben, wenn sich die Werke kritisch mit den Entwicklung der Gesellschaft bzw. der Erde im Allgemeinen auseinandersetzen. Ein sehr weit gefasstes, aber auch spannendes Thema, das genügend Freiraum lässt, kreativ tätig zu werden. Begutachtet werden die Werke von einer 5köpfigen Jury (derzeit stehen bereits Prof. Dr. Harald Schleicher aus Mainz sowie Prof. Manfred Waffender aus Düsseldorf fest). Eine Preisverleihung – es winken Preisgelder in der Höhe von 1500 € – wird im Rahmen des Exground Filmfestivals vom 13.-22. November 2009 in Wiesbaden stattfinden. Die Filme dürfen eine Länge von 10 Minuten nicht überschreiten (es ist aber möglich bei längern Filmen auch ausdrucksstarke Ausschnitte zu zeigen).

Die Deadline ist der 31. August 2009. Mehr Informtionen sowie die kompletten Ausschreibungsbedingungen und Anmeldeformulare bietet die Internetseite des Intervideo Nachwuchspreises.

(via Pressemitteilung)

Die EU animiert

Am Sonntag ist die Europawahl. Man mag dazu stehen wie man will. Ich will hier nicht werten oder maßregeln. Nur sollte man sich im klaren sein, welchen Einfluss dieses für uns “weit entfernte” und “abstrakte” Parlament im Zusammenklang mit den Mitgliedsstaaten für einen Einfluss auf uns hat. Um die Strukturen zu verstehen, hat die Agentur instant aus Wien eine kleine Animation gebastelt, die in einfachen Schritten das Insitutionengefüge der EU erklärt. Wer sich noch rechtzeitig zur Wahl informieren will, kann die Angebote der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) wahrnehmen. Hier sind die Programme aller relevanten Parteien aufgeschlüsselt und erklärt. Zusätzlich gibt es Informationen zum Wahlsystem, Gesetzgebeungsverfahren, statistische Analysen, Informationen zu Fraktionen und einzelnen relevanten Personen. Ein kleines Schmankel ist der Wahl-O-Mat. Mit diesem kann man seine persönliche Einstellung und Vorstellungen für eine europäisches Zusammenleben mit den Wahlprogrammen der Parteien messen. Zunächst aber erstmal The EU Parliament and the Treaty of Lisbon Visualized. Film ab:


(via computerlove)

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