// christoph

63. Berlinale – Klüngeln in Berlin

2013-02-08 20.21.41

Es ist Februar, es ist kalt, der Wind pfeift – Zeit für die Berlinale! Jeder, der sich für einen Cineasten oder zumindest Film(kunst)freund hält, macht sich auf die Reise in den Nordosten der Republik. Das größte Publikumsfestival der Welt öffnet seine Pforten – allerdings vor allem für die Privilegierten.

Ist man ohne Akkreditierung, Connections oder auf sonstigem Wege erworbenen Freikarten rund um den Potsdamer Platz unterwegs, beschränkt sich die Filmauswahl in der Regel auf Filme aus den „Exotensektionen“ des Festivals. So hatte ich gestern Abend noch die Möglichkeit, Tickets für das ominöse „Programm 3“ im Forum Expanded zu ergattern. Dahinter verbergen sich zwei Filme mit einer Gesamtdauer von 70 Minuten, wobei einer von ihnen von keiner Geringeren als der großen Isabella Rossellini stammt. Wichtiger Zusatz: „Mit Performance“. So sehr mich dieses extravagante Aufgebot auch ins Grübeln kommen ließ, die satten neun Euro wollte ich dann doch in etwas anderes investieren.

Ich entschied mich angesichts des überschaubaren Restangebots für die kleine (und hoffentlich feine) Doku „Parade“ von Olivier Meyrou im Rahmen der nicht ganz so exotischen Panorama-Sektion.

Wie es wird, verrate ich später an dieser Stelle. Aber eigentlich spielt das auch gar keine Rolle. Wichtig ist nur: Ich habe ein Ticket dafür.

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