// lutz

cellu l’art 2012: Preisträger – Interview mit Timo Becker

Die feierliche Preisverleihung ist vor wenigen Stunden zuende gegangen, die Gewinner vom 13. Jenaer Kurzfilmfestival stehen fest. Hier die Preisträger im Detail:

Bestes Drehbuch: Conrad Tambour für „Der Besuch“
Beste Schauspielerin: Marie-Jeanne Gierden in „Gekidnapped“
Bester Schauspieler: Toma Cuzin & Andi Vasluianu in „Apele Tac (Silent River)“
Beste Kamera: Christian Stangassinger in „Apele Tac (Silent River)“
Beste Regie: Lena Leonhardt für “Zwei Grad”
Bester Film: „Suiker (Sugar)“

Erstmalig vergeben: Der „Jenaer Filmpreis für Toleranz“. Er ging an die Dokumentation „Little Miss Neukölln“.
___________________________________________________________________________________________________

Der Publikumspreis ging dieses Jahr an „Mädchenabend“ von Timo Becker (Foto), der den Preis begeistert in Empfang nahm. Wir sprachen mit ihm kurz über Berufswünsche nach dem Abi-Ball und kulinarische Festival-Zugaben.

Timo, du hast eben den Publikumspreis auf dem 13. cellu l’art gewonnen. Wie geht es dir dabei?

Es ist ein tolles Gefühl, denn man dreht ja Filme für das Publikum. Und dann ist es schön, wenn der Film eine solche Resonanz bei ihm hervorruft und man – ganz knapp vor dem Zweitplatzierten – ausgezeichnet wird.

Du bist seit Mittwoch in Jena. Was für Erfahrungen hast du mit der Stadt und dem Festival gemacht?

Jena ist ein pittoreskes Städtchen, hier kann man’s aushalten. Das Filmfestival selbst war für mich eine ganz andere Erfahrung von der Organisationsstruktur, auch weil ich es als einziger Filmemacher fast die ganze Zeit begleitet habe, eng dran und auch eingebunden war. Alles hat eine handgemachte Qualität, und ihr habt trotz kleiner Probleme gut abgeschnitten, das finde ich sympathisch. Apropos eingebunden: Die Bolognese beim Team-Catering am Donnerstag stammt übrigens von mir.

Wie dir die Idee für „Mädchenabend“ kam, kann man auf der Film-Homepage nachlesen. Doch wie bist du überhaupt zum Film gekommen?

Zum Abi-Ball hatten wir die Idee, Theaterstücke über unsere Leistungskurse zu schreiben. Ich nahm mich dabei dem Erdkunde-Leistungskurs an und entwickelte eine Szene, die dann auch aufgeführt wurde. Am Abend des Abiballs wurde mir dafür gratuliert und häufig auf die Schulter geklopft. Und da ich während dieser Zeit auch darüber nachdachte, was ich einmal beruflich machen sollte, sagte ich mir zu später Stunde eben „Gut, dann wirst du eben Regisseur.“

Timo, vielen Dank für das Gespräch!

Hier der Trailer zu „Mädchenabend“:

2 Kommentare

  1. Pingback: Lena Leonhardt gewinnt Regiepreis für “Zwei Grad” « Marc Junker

  2. Pingback: Lena Leonhardt gewinnt Regiepreis für “Zwei Grad” : MarcJunker

Schreibe einen Kommentar