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Wettbewerb IV: Hannes der Hausmeister

Wie hier vor kurzer Zeit schon verkündet wurde, ist der fünfte Wettbewerbs-Block (Beginn: am heutigen Freitag um 22 Uhr) inzwischen ausverkauft. Aufgrund der riesigen Nachfrage wird dieser Block morgen von 15.30 Uhr bis 17.30 Uhr noch einmal wiederholt.

Eines der Highlights vom soeben gestarteten 4. Wettbewerbs-Block ist die Komödie Hannes der Hausmeister um einen Rockmusiker, der unfreiwillig im Schlagermusik-Geschäft landet – und dort unverhofft erfolgreich ist. cellu l’art sprach mit dem Regisseur Steffen Gruber (rechts) – praktische Utensilien eines Handwerkers stets griffbereit.

cellu l’art: Steffen, wie kam es zur Idee für den Film?

Steffen Gruber: In den Ferien vor meinem Bachelor-Projekt habe ich ein Praktikum bei einer Fernsehproduktionsfirma gemacht. Der Job hat mir keinen Spaß gemacht und ich fragte mich – weil ich auch in meiner Freizeit an solchen Songs herumbastele – wie sich ein Musiker wohl fühlen müsste, der dazu gezwungen ist, Musik zu machen, die er hasst.

Wieso hast du denn in deiner Freizeit an Ballermann-Musik herumgebastelt?

Daran war ein anderes Praktikum „schuld“. Dabei war ich einmal mit Arbeitskollegen auf dem Oktoberfest in einem Bierzelt. Dort wurde solche Musik gespielt und einer von ihnen berichtete mir, dass er auch gerne einen dieser Hits schreiben wolle, zu denen die Leute mitgröhlen. Daraufhin habe ich mich mit ein paar Kumpels getroffen und mit meinem Klaviergeklimper plus einem Online-Reimlexikon an dem Song für den Film „experimentiert“, während ich an einem Schlüsselbund herumspielte.

Was wünschst du dir, was die Zuschauer aus deinem Film mitnehmen?

Man muss auch in der Arbeit viel Scheiße machen in seinem Leben, aber dann wird es auch wieder besser. Zudem bin ich kein Filmemacher, der gerne ernste Sachen dreht, wie ich bei meinem vorherigen Film gemerkt habe. Ich möchte die Leute unterhalten – das ist mein Anspruch.

Vielen Dank für das Gespräch.
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„Hannes der Hausmeister“ ist als letzter Film im 4. Wettbewerbsblock zu sehen und Regisseur Steffen Gruber stellt sich nach der Vorführung den Fragen des Publikums. Damit auch diejenigen unter euch, die den Film leider verpasst haben, einen Eindruck von ihm gewinnen können, gibt’s hier auch noch einmal den Trailer zu sehen.

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